MiX 08 Las Vegas - Next Web und Sushi

imageLetzte Woche fand im Venetian Hotel in Las Vegas die MiX 08 Conference statt. Obwohl sich diese Konferenz primär an Web Developer richtet waren auch jede Menge Designer vertreten. Damit ergab sich eine interessante, aber auch prisante Mischung von Teilnehmern. Während die einen (Developer) von den neuen Technologien, wie Silverlight 2.0 oder Deep Zoom durchwegs begeistert waren, klagten die Designer über das eher einfache Niveau der Designer Sessions.

imageIch bekam von mehreren "Kreativen" das Feedback, sie hätten sich von den UX Vorträgen durchwegs mehr erwartet. Einzige Ausnahme war die "Beneath the Surface" Session mit Daniel Makoski. Diese war schon durch den exzellenten Vortragsstil von Daniel und natürlich durch den interessanten Inhalt sensationell wertvoll. Das neue Produkt Microsoft Surface ist auch in jeder Hinsicht attraktiv. Das neue Userinterface Paradigma NUI (natural user interface) allein läßt das Designer Herz höher schlagen. imageEs gab auch noch die Möglichkeit in der Sandbox (die Sandkiste für die Geeks) Microsoft Surface auch zu betatschen und die ersten realen Erfahrungen zu sammeln. Und ich muß gestehen - überwältigend!

imageDie Keynote mit Guy Kawasaki und Steve Ballmer waren ebenfalls ein Genuß. Guy konnte es sich natürlich nicht verkneifen, ein MacBook Air mitzubringen und Steve damit zu necken :-) Doch Steve hat sich dadurch keineswegs aus der Fassung bringen lassen, sondern sehr elegant die unumstrittenen Design Qualitäten von Apple gelobt. Gleichzeit hat er trotz des Lobs Apple in die Niche der Devices gedrängt und ihnen die Kompetenz z.B. im Enterprise Bereich vollständig abgesprochen.
imageMich fasziniert immer wieder, wie Steve mit der Vielzahl an komplexen Themen umgeht. Man gewinnt nicht nur den Eindruck, daß er über alles Bescheid weiß (er wird halt gut vorbereitet), sondern bringt auch eine sehr persönliche Meinung direkt zum Ausdruck. Das bewährt sich bei den Publikumsfragen, die er sich auch manchmal mit einem einfachen Nein zu beantworten traut.

Die MiX zu besuchen, finde ich für Web Developer durchwegs eine Bereicherung. Es gab zwar auch einige schlechte Sessions, die man lieber ausgespart hätte, aber die muß es wahrscheinlich bei jeder Konferenz geben. Alles in allem kann ich die Konferenz empfehlen. Las Vegas ist halt teuer - alles ist dort teuer und manches ganz besonders.

imageSo kann ich mir es auch  nicht verkneifen ein wenig über Wolfgangs Puck's Postrio zu lästern. Als patriotischer Österreicher, hätte ich mir von diesem Lokal, die bei uns gewohnte Gastlichkeit und natürlich auch die Gemütlichkeit erwartet. Daß es übertrieben teuer ist, konnte ich ja erwarten. Aber die Art und Weise der Bedienung und das sich daraus ergebende Tempo des kulinarischen Vernichtens fad ich typisch amerikanisch und nur auf den Durchsatz bzw. Umsatz ausgerichtet. Und damit war's kein Genuß, sondern mehr Streß, denn ich mag es nicht, den Weißwein der für die Vorspeise gedacht war zum Steak serviert zu bekommen. Ganz besonders störend finde ich die Rechnung vor dem Cafe zu verzerren. Da sollte sich Herr Puck vielleicht wiedereinmal in Österreich den Ablauf eines gemütlichen Abendessen in Erinnerung rufen.

imageGlücklicherweise durften war am letzten Abend noch im Sushi Roku essen. Das war großartig - in jeder Hinsicht ein Genuß. Bestes Essen, super Bedienung, gemütlich. Das kann ich empfehlen. 

Alles in allem ein guter MIX.

Steve Ballmer - Web Developer, Web Developer

Developer, Developer, Developer.... gestern. Web Developer, Web Developer heute. Steve Ballmer hat sich auf der MiX 08 zu diesem Aufruf hinreißen lassen...

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Dieser Gefühlsausbruch wird sicherlich die nächsten Tag durch die Presse wandern und das Ziel von Microsoft im Web eine weitere geschäftliche Säule aufzubauen stellvertretend repräsentieren.

Österreichs Städte in Virtual Earth

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35,13 Terrabyte Daten wurden gestern mit der neuen Image-Release für Virtual Earth publiziert. Damit sind jetzt auch erstmal österreichische Städte mit beeindruckender Auflösung vertreten.

Folgende Städte sind verfügbar:

  • Innsbruck
  • Klagenfurt
  • Linz
  • Salzburg
  • St. Pölten
  • Villach
  • Wels

Die Bilder sind keine einfachen Ortho-Aufnahmen sondern Oblique-Aufnahmen (Vogelperspektive/Schrägansicht).

Wenn sie die Städte in der maximalen Auflösung betrachten wollen, müssen sie die "Bird's Eye" Ansicht aktivieren.
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Wenn sie im 3D Modus bis auf den Streetleven hineinzommen werden nach einer geringen Vorlaufzeit die Bilder verfügbar. Der weiße Rahmen markiert die Verfügbarkeit der hochauflösenden Bird's Eye Bilder.

 

Demnächst wird auch noch Wien dazukommen. Wien wird aber noch zusätzlich vollständig in 3D erscheinen.

Free-Coffee.org - Weblog von Microsoft Österreich

image Free-Coffee.org ist ein neuer Blog der Mitarbeitern von Microsoft Österreich. Hier werden Erlebnisse und Vorkommnisse aus dem Alltag erzählt. Momentan schreiben hauptsächlich Praktikanten, die dieses Jahr ihr Tätigkeit begonnen haben. Einer dieser Praktikanten arbeitet bei mir im Team und erstellt gerade eine Comic Serie. Sie werden diese demnächst auf dem MSDN Austria Blog über das Tag Tooned finden.

imageFree-Coffee.org ist sicherlich ein nette Quelle um etwas Einblick in das soziale Umfeld und Arbeitsklima von Microsoft Österreich zu erlangen.

Sollten sie sich auch irgentwann für eine (Praktikanten)stelle bei Microsoft Österreich interessieren, können sie hier bald ihre Erwartungen abgleichen.

Eines aber vorweg: Wenn sie Microsoft besuchen, gibts immer Free-Coffee.

IT Helden - verewigen sie sich in der Heros Portrait Gallery

image Sind sie ein Held der Software Industrie?

Warum haben sie sich dann noch nicht in der HEROS happen {here} Gallerie verewigt?

Wirtschaftliche Vorteile durch Reduktion von Software Piracy

image Die Business Software Alliance hat die IDC Studie "The Economic Benefits of Reducing PC Software Piracy" finanziert, um die wirtschaftliche Auswirkung der Software Piraterie aufzuzeigen.
Leider ist Österreich in der Studie nicht vertreten. So kann man nur vermuten, welches Ausmass die Software Piraterie ist Österreich hat.

Auf jeden Fall gibt diese Studie einen interessanten Überblick, wie unterschiedlich der Grad der Piraterie in den verschiedenen Regionen ausgeprägt ist und welches Potential sich in der Reduktion verbirgt.

Lesenwert...

Interoperability Award - ImagineCup 2008

Beim heurigen ImagineCup gibt es in der Kategorie Software Design zusätzlich die Möglichkeit den Interoperability Award zu gewinnen. Es winken tolle Geldpreise und ein Internship bei Microsoft.

Interessant finde ich die Kriterien, die eine eingereichte Softwarelösung erfüllen muß (genau genommen muß die Lösung mindestens 3 der folgenden Bereiche abdecken):

  • Data exchange
  • UI design
  • Messaging
  • Identity
  • Protocols
  • File formats
  • Compliance with open standards
  • XML Web Services

Der Award wurde bereits im Dezember auf Channel8 angekündigt. Es gibt noch die Möglichkeit bis 2. Mai Beiträge einzureichen.

Anmerkung:
Diese Art von Interoperability ist - wie üblich - rein technisch und zieht die Notwendigkeit der sematischen Interoperabilität überhaupt nicht in Betracht. Schade, denn gerade darin sehe ich die Herausforderung in der Zukunft....

IT Jobs - Arbeitskräftemangel wird zum Thema

Seit dem mich immer mehr Unternehmen nach Empfehlungen von Software Entwickler fragen, hab ich begonnen den IT Fachkräftemangel in Österreich etwas genauer zu analysieren - und ich bin sicherlich nicht der einzige.
Laut 2007 IDC Worldwide Professional Developer Model wissen wir ziemlich genau wieviele Software Entwickler es in Österreich momentan gibt und wieviele es in den nächsten Jahren noch werden. Einer ist scheinbar sicher - es werden mehr, aber nur langsam - leider.

IDC prognostiziert ein abnehmendes Wachstum im Zeitraum 2004-2011:

Jahr

Entwickler

Wachstum

2004 25.399
2005 27.639 8,8%
2006 29.032 5,0%
2007 30.508 5,1%
2008 31.995 4,9%
2009 33.403 4,4%
2010 34.770 4,1%
2011 36.132 3,9%

Andererseits steigt aber das interesse and IT Lösungen. Die Durchdringung der Gesellschaft mit Broadband Internet Access steigt ständig und ein Ende des rasanten Wachstums ist noch nicht in Sicht.
Die Fragen, die sich für mich zwingend ergibt sind einfacht:

  • Was passiert mit dem Software Entwicklern?
  • Wer entwickelt die benötigten Produkte und Lösungen in der Zukunft?
  • Wie wird sich das Berufsbild in Westeurope verändern, wenn immer mehr Entwicklungstätigkeit in Billiglohnländer ausgelagert wird?
  • Wieviel wird der Entwickler in der Zukunft in Österreich verdienen?
  • Wie müssen sich die vielen Unternehmen verändern, die nicht genug Entwickler bekommen können?

Dieses Thema wird mich sicherlich in den nächsten Momenten beschäftigen. Ich werden versuchen, die Erkenntnisse und Ergebnisse meiner Arbeitern hier zu publizieren. Vielleicht ergibt sich im Dialog etwas wertvolles, daß es lohnt zu diskudieren. Ich würde mich auf jedenfall auf jedes Feedback freuen.

Zum Einstieg kann ich empfehlen, den IT Job Discription Catalog zu lesen, um zu sehen wie vielfälltig mittlerweilen die IT Branche geworden ist. Es geht bei weiten nicht mehr nur um den Software Entwickler. Das Portfolio hat sich dramatisch erweitert. In diesem Katalog sind wertvolle Definition der Standardrollen enthalten - sicherlich interessant für HR-Manager.

image Das ist ein Auszug der Jobs, die in dieser Publikation beschrieben werden: 

Application Development Manager, Application Integration Specialist, Application Support Analyst, Applications Manager, AV Technician, Business Process Analyst, Business Requirements Analyst, Business Systems Analyst, CAD Operator, Chief Information Officer, Chief Technology Officer, Corporate Compliance Officer, Database Administrator, Database Analyst, Database Developer, Desktop Technician, Director of IT, GIS Manager, Hardware Technician, Help Desk Manager, Help Desk Technician, Infrastructure Manager, IT Architect, IT Asset Manager, IT Manager, Network Administrator, Network Engineer,
Network Manager, Network Technician, Operations Manager, PACS Administrator, PC Technician, Programmer Analyst, Programmer, Project Manager, Procurement Manager, Quality Assurance Analyst, Quality Assurance Manager, Security Administrator, Server Administrator, Software Engineer, Systems Software App Tester, Systems Analyst, Systems Architect, Systems Engineer, Technical Writer, User Interface Analyst, VP of IT, Web Developer, Webmaster

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Commerical Brain Computer Systems are coming

Commercial brain computer systems are coming by ZDNet's Roland Piquepaille

Concept for a cortical prosthesisAll over the world, systems that directly connect silicon circuits to brains are under development, and some are nearly ready for commercial applications, according to a new report from the World Technology Evaluation Center and announced by a news release of the University of Southern California (USC). Some of the conclusions of this report about brain-computer interfaces (BCIs) are quite surprising. For example, North America researchers focus almost exclusively on invasive BCIs while noninvasive BCI systems are mostly studied in European and Asian labs. If you don't have enough time to read the 234-page report, please look at my selection of four exciting projects from all over the world.

Download:
International Assessment of Research and Development in Brain-Computer Interfaces” (PDF format, 234 pages, 5.90 MB), online at World Technology Evaluation Center (WTEC)

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Virtuelle Waren werden wertvoller - Marktplätze entstehen

Schon seit einiger Zeit verfolge ich die Veränderungen der 3D Software Produkte, die für Animationen und Virtualisierung eingesetzt werden. Vor ein paar Jahren war das Erstellen einer 3D Animation auf meinem PC zuhause undenkbar - leider. Sowohl die Hardware, mit der ich ein kurze Szene hätte rendern können, als auch die notwendige Software sind für mich unerschwinglich gewesen. Zusätzlich war die Bedienung dieser Werkzeuge ein Wissenschaft für sich (für manche gilt das leider immer noch). Doch erst kürzlich began das sich gewaltig zu verändern.

image Der Long Tail Effekt macht sich auch bei den 3D Produkten langsam bemerkbar. Es gibt bereits ein paar Produkte, die realtiv günstig (ab ca. 99€) erhältlich sind, und durch eine Marktplatz von 3D Elementen erweiterbar sind. Der Einstieg in diese kreative Szene wird dadurch finanziel erleichert und die Möglichkeiten bleiben bestehen. Ich hab das mal mit VUE 6 Infinite ausprobiert und war von der Software wie den zugehörigen Marktplatz Cornucopia3D begeistert. Erweitert man sein Portfolio noch um Tools wie Poser oder ZBrush werden wirklich ansehlich Ergebnisse entstehen.

Warum beschäftigt mich das überhaupt?
Die Rechenleistung unserer PC und Server steigt bereits derart rapide an, daß die Möglichkeiten einer Virtualisierung unserer Umwelt zunehmend leichter und allgegenwärtig werden. Die Tools wie ZBrush oder VUE beschleunigen diese Entwicklung. Das Internet trägt seiner zur schnellen Verbreitung bei.

Es gibt natürlich auch andere, eher geschäftliche Interessen, die zur Beschleunigung der Virtualisierung betragen. Abgesehen von der Erotikindustrie, ist sicherlich die Werbung an sich der größte Beschleunigungsfaktor. Neuerdings hat man aber auch den möglichen Wert von virtuallen Objekten entdeckt. Diese Objekte zu besitzen, tausch oder zu verkaufen könnten noch ungeahnte Dimensionen annehmen, denn zumindestens theoretisch ist die virtuelle Welt unlimitiert. Die Fa. Live Gamer Inc. entwickelt  gemeinsam mit Sony und Funcom einen Online Marktplatz für die Handel von virtuellen Objekten. Hauptsächlich wird es sich um Objekte von Online-Spielen handeln. Mit etwas Phantasie kann man sich aber die Möglichkeiten einer solchen Plattform ausmalen.

Mal sehen, wo das noch hinführen wird.

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